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vServer bei 1blu

Bei 1blu wurde von mir ein vServer-Power geordert. Nach wenigen Minuten ist alles freigeschaltet und mit SuSE 10.0, Virtuozzo und Plesk ist die Administration ein Kinderspiel.

Im Prinzip eine gute Sache – leider enttäuscht der Support durch langsame Antwortzeiten und ungenügende Infos. Nach 1ner Woche ist das Gerät für 12 Stunden vom Netz – weder Ping noch sonstwas möglich. Nach Abgabe in den FirstLevel-Support dauert es noch 6 Stunden, bis die der vServer mit Virtuozzo neu gestartet werden kann.

Alles nicht das Problem – was wirklich ärgerlich ist, ist die extrem schlechte Anbindung an den Backbone – über 87K/Sek ist einfach nicht zu kommen, sehr schade. Da frage ich mich, wie man bei com! eine Empfehlung für dieses Produkt aussprechen kann?

Nachtrag: aha – ein saugen eines Tarballs vom vServer bricht x-mal nach 30MB ab – also komplett unbrauchbar. Als Antwort des technischen Supports erhältst Du dann ein Zitat aus den 1blu AGB

„Die Server der 1blu sind in den genutzten Rechenzentren über eine entsprechende Systemarchitektur an das Internet angebunden. Es besteht keine direkte Anbindung eines einzelnen Servers an das Internet. Aus technischen Gründen sind daher die Datenverkehrskapazitäten für Gruppen von Servern an bestimmten Punkten limitiert, so dass ein erhöhtes Datenverkehrsaufkommen von oder zu einzelnen Servern dazu führen kann, dass für diese Server und andere mit ihnen technisch im Verbund stehende Server nicht die jeweils am Port des einzelnen Servers maximal mögliche Datendurchsatzrate zur Verfügung steht. Die Datendurchsatzrate wird in solchen Fällen technisch auf die verbundenen Server verteilt. Entsprechendes gilt für Internetpräsenzen, die sich einen Server teilen. Bei erhöhtem Datenverkehrsaufkommen werden die Datenverkehrskapazitäten auf die technisch verbundenen Internetpräsenzen verteilt.“

Wozu soll ein solch drastisch limitierter vServer gut sein? Sehr schade, da die Kiste ansonsten eigentlich ganz nett läuft…